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Über uns

Wir nennen uns Kulturhaus der europäischen Muslime, kurz Kudem, und knüpfen an die wissenschaftsorientierte Arbeit des Instituts für Islamische Studien und Interkulturelle Zusammenarbeit (IFIS & IZ) an.

Miteinander leben statt nebeneinander ist unser Motto. Ohne sich in eine Gesellschaft zu integrieren, kann man keine tatsächliche Akzeptanz von den Mitmenschen erwarten. Aus diesem Grund wollen wir Wege und Möglichkeiten erforschen, die Integration zu erleichtern.

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KUDEM veranstaltete in Kooperation des IFIS&IZ ein Workshop zum Thema “Die Vermittlung klassisch-islamischer Wissenschaften aus der akademischen Perspektive im europäischen Kontext

Das Kulturhaus der europäischen Muslime (KUDEM) hat am 3. Juni 2016 in Kooperation mit dem IFIS&IZ (www.ifis-iz.com) erfolgreich ein Workshop zum Thema „Die Vermittlung klassisch-islamischer Wissenschaften aus der akademischen Perspektive im europäischen Kontext“ mit der Teilnahme namhafter Wissenschaftler und Fachleute durchgeführt.

Der Workshop befasste sich mit den Inhalten und die Vermittlung der islamischen Wissenschaftstradition, die sich über Jahrhunderte entwickelte, aus der westlichen und östlichen Perspektive zu durchleuchten.

Nach einem intensiven Tag und einer ambitionierten Agenda, tauschten die Teilnehmer gegenseitig ihre Erfahrungen und Ideen über die bestmögliche und effektivste Vermittlung der islamischen Wissenschaften in Europa aus. Hierbei waren die Beiträge von Herr Prof. Dr. Recep Şentürk (Fatih Sultan Mehmet Universität, Istanbul) und Herr Prof. Dr. Murteza Bedir (Dekan der Theologischen Fakultät der Istanbul-Universität) sehr wertvoll, die über das Programm und das Konzept der Lehreinrichtungen İSAR (İstanbul Eğitim ve AraştırmaVakfı), İSM (İlimlerve Sanatlar Merkezi) und EDEP (Eğitime Destek Programları Merkezi) berichteten.

Über die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen einer klassisch-islamischen Ausbildung in Deutschland referierten der Gründungsdirektor des IFIS&IZ Herr Prof. Dr. Hüseyin İlker Çınar gemeinsam mit weiteren renommierten Wissenschaftlern wie Prof. Dr. Bülent Uçar, Prof. Dr. Abdurrahim Kozalı, Prof. Dr. Merdan Güneş und ebenso Herr Hüseyin Uçan, der in Deutschland bereits seit mehreren Jahren eine klassische Ausbildung nach der Madrasa-Methode lehrt.

Neben den Experten befanden sich unter den Teilnehmern die jungen Wissenschaftler und für die Lehre autorisierten (Mujaz) Emin Yildirim und Murat Kayalık, die in Europa geboren und aufgewachsen sind und in der Türkei sowohl die moderne Islamische Theologie als auch die klassische Madrasa-Ausbildung erfolgreich absolviert haben. Beide verfügen bereits Erfahrungen in der Vermittlung der klassischen und modernen islamischen Wissenschaften, die sie während ihres Studiums in der Türkei den Studierenden der Islamischen Theologie lehrten.

Der Workshop diente als Vorbereitung für den geplanten Aufbau eines klassisch-islamischen Studiums nach Madrasa-Methode aus einer akademischen Perspektive im europäischen Kontext. Seit nunmehr einem Jahr finden die Beratungen zu dem geplanten Studium mit fachkundigen Wissenschaftlern und Gelehrten aus der Türkei und Deutschland statt. Diese Beratungen werden in regelmäßigen Abständen fortgeführt, um das geplante Studium bestmöglich vorzubereiten. Das zukünftige Studium wird in unseren Räumlichkeiten durchgeführt, die die größte zivile wissenschaftliche Fachbibliothek für Islamische Theologie und Wissenschaften beherbergt und mit dem modernstem Equipment für Forschung und Lehre ausgestattet ist. Das vierjährige Studium wird an Wochenenden von Freitag bis Sonntag mit täglich vierstündigen Unterrichtseinheiten stattfinden. 

Weitere Informationen zu Inhalt, Aufbau und Voraussetzungen des geplanten Madrasa-Studiums, das im kommenden Oktober starten soll, werden demnächst bekannt gegeben. Die Anstrengungen sind von uns, der Erfolg von Allah

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Zur Realisierung der skizzierten Anliegen wird eine Bibliothek mit mehrsprachigen (arabisch, deutsch, türkisch, englisch und französisch) Beständen eingerichtet, die insbesondere der wissenschaftlichen Arbeit dienen soll, mit ihrem breiten Themenspektrum jedoch auch interressierten Laien offen steht.

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