KUDEM empfängt mit Freude das Itikaf, die Zeit der speziellen, geistlichen und sprituellen Reinigung des Herzens

In diesem Jahr beginnt die Zeit des Itikafs am Samstag, den 25. Juni. Überlieferungen zufolge pflegte es unser geliebter Prophet Muhammad (Friede und Segen auf Ihm), sich in den letzten zehn Tagen des Ramadans zurückzuziehen.

In diesem Jahr beginnt die Zeit des Itikafs am Samstag, den 25. Juni. Überlieferungen zufolge pflegte es unser geliebter Prophet Muhammad (Friede und Segen auf Ihm), sich in den letzten zehn Tagen des Ramadans in die Moschee zurückzuziehen. Dieses Zurückziehen aus dem Profanen diente zur speziellen spirituellen Reinigung des Herzens. Das Wort iʿtikāf bedeutet lexikalisch „sich an einen Ort verschließen und warten“. Terminologisch bezeichnet der Begriff das Sichaufhalten in einer Moschee im Zustand des Fastens mit der Absicht der spirituellen Zurückgezogenheit (iʿtikāf).

Der Gesandte Allahs (Friede uns Segen auf Ihm) pflegte im Monat Ramadan sich noch stärker dem Gebet und dem Gottesdienst zu widmen. Von Aischa (Āʾiša) (r), die Ehefrau des Propheten ist überliefert: „Der Prophet (Friede und Segen auf Ihm) bemühte sich während der letzten zehn Tage des Ramadans stark um gottesdienstliche Handlungen wie zu keiner anderen Zeit sonst.“ Auch heißt es: „Sobald die letzten zehn Tage des Ramadans begannen, eiferte der Prophet (Friede und Segen auf Ihm) darum, die Nächte ihrer würdig zu verbringen und mahnte diesbezüglich auch die Angehörigen seiner Familie.“ (vgl. Abū Dāwud, ṣalāṭ, 318; at-Tirmiḏī, ṣaum, 73).

Für die letzten zehn Tagen des Ramadan wird von unserem Propheten (Friede und Segen auf Ihm) weiterhin empfohlen, die Nacht der Bestimmung (türk. Kadir Gecesi, arab. laylat al-qadr) zu suchen. Der Gesandte Gottes rief die Muslime dazu auf, diese Nacht in würdiger Weise mit Gebeten und Gottesdiensten zu verbringen, da sie wertvoller als 1000 Nächte ist (97:3). Das Wiederbeleben einer Sunna des Propheten, welches dem Vergessen nahe gewesen ist, wird mit der Liebe des Propheten (Friede sei auf Ihm) und seiner Gesellschaft im Paradies belohnt werden (at-Tirmiḏī, Sunen, Ilm, 39/16).

Das KUDEM teilt zu diesem Anlass die Freude aller Muslime diese segensreiche Zeit zu begehen und beglückwünscht zur nahenden Nacht der Bestimmung. Möge Allah (t) unsere Absichten, Taten und Bittgebete annehmen, unsere Sünden vergeben und uns auf den Weg der Propheten, Wahrhaftigen, Zeugen und Rechtschaffenen (vgl. Koran 4/69) leiten. Mögen diese segensreichen Tage und Nächte der Menschheit den Weg zu einem Leben in Frieden, Liebe, Harmonie und Nächstenliebe ebnen. 

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