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Über uns

Wir nennen uns Kulturhaus der europäischen Muslime, kurz Kudem, und knüpfen an die wissenschaftsorientierte Arbeit des Instituts für Islamische Studien und Interkulturelle Zusammenarbeit (IFIS & IZ) an.

Miteinander leben statt nebeneinander ist unser Motto. Ohne sich in eine Gesellschaft zu integrieren, kann man keine tatsächliche Akzeptanz von den Mitmenschen erwarten. Aus diesem Grund wollen wir Wege und Möglichkeiten erforschen, die Integration zu erleichtern.

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Eröffnungsveranstaltung zur Fotoausstellung "Muslimisches Leben in Europa - Menschen und Architektur"

mit Grußworten und einem Eröffnungsvortrag zum Thema "Moscheen in Deutschland - Visuelle Präsenz und Perspektiven" 

2. Februar 2014, 18 Uhr, KUDEM, Gutenbergstr. 11-15, Mannheim

Kulturkontakte zwischen Muslimen und Europäer waren in verschiedenen Formen seit früh an vorhanden, sei es durch gegenseitige (Bildungs-) Reisen, Handelsunternehmungen, (Aus-) Wanderungen oder auch militärische Auseinandersetzungen. Das Ausmaß solcher Wechselwirkungen kommt besonders in der Mode, Sprache und vor allem in der Architektur zum Vorschein. So wie islamische Elemente in die europäische Kultur seitens Europäer aufgenommen wurden, so versuchten vornehmlich auch die aus unterschiedlichen ethnischen und kulturellen Hintergründen stammenden muslimischen Einwanderer in ihrem neuen Umfeld sich ein Stück Heimatlichkeit zu schaffen. Dieser beidseitige Einfluss und die muslimische Vielfalt in Europa lässt sich besonders anhand von Gebetshäusern gut erfassen. Durch die Fotodokumentation wird die Möglichkeit gegeben, Einblicke in das traditions- und historiereiche Leben der Muslime in Europa zu bekommen. Zudem liefert sie ein Bild zu alten und neuen Moscheen in verschiedenen europäischen Ländern und zeigt, wie sich diese an die lokale Architektur anpassen oder in Kontrast zu ihr stehen. Die Bilder aus dem Leben der Muslime indessen bestehen aus Porträts von europäischen Muslimen in ihren facettenreichen Aktivitäten. Das Ziel der Ausstellung ist es, einerseits anhand von Moscheen den Einfluss von Begegnungen verschiedener Kulturen zu demonstrieren und andererseits den Dialog zwischen Muslimen und Nichtmuslimen zu intensivieren.

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Bibliothek

Zur Realisierung der skizzierten Anliegen wird eine Bibliothek mit mehrsprachigen (arabisch, deutsch, türkisch, englisch und französisch) Beständen eingerichtet, die insbesondere der wissenschaftlichen Arbeit dienen soll, mit ihrem breiten Themenspektrum jedoch auch interressierten Laien offen steht.

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